Latium ist eine Region, in der Orte die Geschichte von zwanzig Jahrhunderten erzählen. In Rom erinnern das Kolosseum, das Forum Romanum und die Vatikanstadt an die Macht des römischen Reiches. Die Vatikanmuseen und die Sixtinische Kapelle bringen Werke aus, die weltweit bekannt sind. Die Peterskirche, das Kastell Sant'Angelo, der Piazza Navona und der Trevi-Brunnen sind Teil des täglichen Lebens in einer Stadt, in der Geschichte und Gegenwart sich begegnen. Außerhalb der Hauptstadt gibt es etruskische Stätten, alte Villen wie in Tivoli mit ihren Gärten, Klöster in den Hügeln und Dörfer, die ihr ursprüngliches Gesicht bewahrt haben. Vulkanseen, Naturschutzparks und Strände am Mittelmeer sorgen für Abwechslung. Diese Sammlung zeigt Orte, an denen man die Geschichte, die Kunst und die Landschaften Latiums entdecken kann.
Die Piazza Navona ist der Ort, wo sich das Leben in Rom abspielt. Dieser barocke Platz mit seinen drei Brunnen ist immer voller Menschen, die hier flanieren, sitzen und das Treiben beobachten. Die Fontana dei Quattro Fiumi, die Fontana del Nettuno und die Fontana del Moro sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch die Orte, wo sich Römer und Besucher treffen. Um den Platz herum gibt es Restaurants, Cafes und Künstler, die Porträts zeichnen. Der Ort hat den Rhythmus einer Stadt, in der Geschichte und Gegenwart zusammenleben. Nachts wird der Platz von Lichtern erleuchtet und wirkt noch einladender.
Castel Sant'Angelo ist eine mittelalterliche Burg, die auf dem Mausoleum des Kaisers Hadrian errichtet wurde. Dieses Bauwerk verbindet römische Geschichte mit Architektur aus dem Mittelalter. Besucher finden hier eine Sammlung von Kunstwerken und können von den Terrassen aus die Stadt betrachten. Der Ort erzählt von Macht, Religion und der Entwicklung Roms über Jahrhunderte hinweg.
Nemi ist ein kleines Dorf, das auf einem Hügel über dem Nemisee liegt. Der See selbst ist kreisrund, von steilen Wäldern umgeben und wirkt wie eine versteckte Oase. Das Dorf ist eher unscheinbar, aber sein Charakter ist bewahrt geblieben. Die Menschen hier sind mit dem Rhythmus des Sees verbunden, der Fischerei und den saisonalen Veränderungen. Von oben kann man den See und die umliegenden Berge überblicken. Nemi liegt in der Region der Castelli Romani, wo mehrere Seen vulkanischen Ursprungs nebeneinander existieren.
Die Galleria Borghese befindet sich in der Villa Borghese und beherbergt eine der wichtigsten Kunstsammlungen Roms. Das Museum zeigt Werke von Künstlern wie Tizian, Raphael und Bernini. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und andere Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Der Ort liegt im Herzen eines großen Parks, der zum Spazieren und Entspannen einlädt. Besucher können hier Kunst und Natur verbinden.
Die Villa Borghese ist ein großer Park im Zentrum Roms, der Teil der reichen künstlerischen und kulturellen Geschichte des Latiums ist. Der Park beherbergt die Galeria Borghese, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Italiens mit Werken von Bernini, Tizian und anderen Meistern. Die Villa Borghese verbindet Natur und Kunst auf einzigartige Weise und zeigt, wie die Römer Gärten anlegten und wie die Renaissance die klassische Tradition fortsetzte. Besucher können durch verschlungene Wege spazieren, antike Skulpturen entdecken und die Aussicht auf Rom genießen, was diese Stätte zu einem Ort macht, der Geschichte und alltägliches Leben verbindet.
Die Via Appia Antica ist eine der ältesten Straßen Roms und führt durch die Campagna mit Gräbern und Ruinen aus der Antike. Sie verbindet Rom mit Brindisi und war eine der wichtigsten Handelsrouten des Reiches. Heute können Besucher entlang dieser historischen Straße spazieren und dabei Überreste von Monumenten sehen, die von der Bedeutung dieser Verbindung zeugen. Die Straße liegt teilweise im Freien, teilweise unter Schutz und bietet Einblick in die Infrastruktur und den Alltag des antiken Rom.
Die Museen der Vatikanstadt beherbergen Kunstsammlungen, die über mehrere Jahrhunderte zusammengetragen wurden. Sie zeigen Werke aus verschiedenen Epochen und Kulturen, die Besucher durch lange Gänge und Säle führen. Die Sammlungen erzählen von künstlerischem Schaffen und dem Sammeleifer der Päpste über viele Generationen. Neben Gemälden und Skulpturen findet man hier antike Gegenstände, Teppiche und kunsthandwerkliche Arbeiten. Diese Museen sind ein wesentlicher Teil der religiösen und künstlerischen Geschichte Europas.
Der Palatin ist ein Hügel in Rom, auf dem die Überreste der Paläste römischer Kaiser stehen. Dieser Ort verbindet die Geschichte des Römischen Reiches mit den natürlichen Merkmalen der Stadt. Die Ruinen zeigen, wie die Kaiser lebten und herrschten, und ermöglichen es Besuchern, die Macht und den Reichtum des Imperiums zu verstehen. Der Palatin liegt in der Nähe des Forums und des Kolosseums und ist Teil der archäologischen Schichten, die Rom ausmachen.
Die Basilika Sankt Peter ist das Zentrum des Glaubens der katholischen Kirche und einer der bedeutendsten Orte in Rom. Ihr Bau erstreckte sich über mehr als ein Jahrhundert, und heute beherbergt sie Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Besucher treten in einen Raum ein, der durch seine Grösse und die Kunstwerke von Michelangelo und anderen Künstlern beeindruckt. Die Kuppel dominiert die Skyline der Stadt und ist von vielen Orten Roms sichtbar. Im Inneren finden sich Mosaike, Marmor und religiöse Kunstschätze, die Generationen von Künstlern geschaffen haben.
Der Parco dell'Appia Antica ist ein Archäologiepark, der die antike Römerstraße Via Appia und ihre Monumente bewahrt. Der Park erstreckt sich auf der historischen Straße, die Rom mit anderen Regionen verband. Während man auf den alten Wegen geht, sieht man die Überreste von Gräbern, Villen und Heiligtümern aus verschiedenen Epochen. Diese Stätte zeigt, wie die Römer reisten und lebten, und verbindet die archäologische Geschichte mit der natürlichen Landschaft der römischen Campagna.
Die Caracalla-Thermen sind eine Ruinenanlage der großen römischen Bäder aus dem 3. Jahrhundert. Sie befinden sich in Rom und zeigen die Architektur und die Lebensweise des Römischen Reiches. Die Thermen dienten nicht nur zur Körperpflege, sondern waren auch Orte der Begegnung und des sozialen Lebens. Besucher können hier die Grundrisse der verschiedenen Räume erkennen und verstehen, wie die Römer ihre Freizeit verbrachten.
Ostia Antica ist die archäologische Stätte des antiken Hafens von Rom. Die Ruinen zeigen das Leben in einer römischen Hafenstadt mit Häusern, Geschäften, Tempeln und öffentlichen Gebäuden. Man kann durch gepflasterte Straßen gehen und sieht überall Spuren des Alltags von vor zwei Jahrtausenden. Die Mosaiken an den Böden und die Inschriften an den Wänden berichten von Händlern, Handwerkern und Familien, die hier lebten. Dieser Ort hilft zu verstehen, wie die Römer arbeiteten und wohnten, abseits der großen Monumente der Hauptstadt.
Der Trevi-Brunnen ist eine barocke Fontäne aus dem 18. Jahrhundert, die sich in Rom befindet. Sie zeigt die Kunst und den Reichtum dieser Epoche. Besucher aus der ganzen Welt werfen Münzen in das Wasser, was zur täglichen Atmosphäre dieses berühmten Ortes gehört. Der Brunnen liegt an einem Platz, der immer voller Menschen ist, und die Architektur mit ihren Figuren und dem Wasser macht ihn zu einem wichtigen Teil des römischen Stadtbildes.
Die Villa d'Este in Tivoli ist eine Renaissancevilla, die für ihre aufwendigen Gärten bekannt ist. Die Anlage besticht durch ihre vielen Fontänen, die überall im Garten verteilt sind. Diese Brunnen zeugen von handwerklichem Geschick und zeigen die Leidenschaft der Renaissance für Wasser und Bewegung. Man kann stundenlang umherwandern und die verschiedenen Wasserspiele entdecken. Die Räume der Villa sind reich mit Kunstwerken geschmückt. Die Gärten selbst sind wie ein grünes Wohnzimmer unter freiem Himmel, wo Treppen, Hecken und Grünflächen geschickt angeordnet sind. Dies ist einer jener Orte in der Region, wo die Kunstfertigkeit der Renaissance lebendig wird.
Das Castello Odescalchi thront über dem See von Bracciano und erzählt die Geschichte einer mittelalterlichen Festung. Die Burg entstand im 15. Jahrhundert und wurde von der Familie Odescalchi erbaut, die die Region prägte. Heute zeigen seine Mauern und Türme, wie die Adelsfamilien im Latium lebten und ihre Macht demonstrierten. Der Ort verbindet Architektur und Geschichte mit dem Wasser des Sees, das die Landschaft prägt.
Das Römische Forum war das Herz des antiken Rom. An diesem Ort trafen sich die Römer zu politischen Versammlungen, religiösen Zeremonien und alltäglichen Geschäften. Die Ruinen, die man heute sieht, stammen aus verschiedenen Epochen und zeigen die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte hinweg. Tempel, Basiliken und öffentliche Gebäude prägen das Gelände. Das Forum erzählt die Geschichte der römischen Zivilisation an dem Ort, wo sie gelebt und entschieden haben.
Der Albano-See liegt in den Castelli Romani und ist ein Vulkansee, der zum Schwimmen einlädt. Das Wasser ist klar und von grünen Hügeln umgeben. An warmen Tagen kommen Besucher hierher, um sich abzukühlen und die Landschaft zu genießen. Der See hat eine Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, und die Ufer sind mit kleinen Dörfern und lokalen Restaurants gesäumt.
Die Sixtinische Kapelle steht im Herzen des Vatikan und ist vor allem für die Deckengemälde von Michelangelo bekannt. Der Künstler hat hier zwischen 1508 und 1512 ein Meisterwerk geschaffen, das die Schöpfungsgeschichte zeigt. Die Wände tragen weitere Fresken, darunter das Jüngste Gericht hinter dem Altar, das Michelangelo später malte. Besucher kommen von überall auf der Welt, um diese Kunstwerke zu sehen. Die Kapelle dient auch als Ort für wichtige religiöse Zeremonien, besonders beim Konklave zur Wahl eines neuen Papstes. Die enge Verbindung zwischen Kunst und Glaube macht diesen Ort besonders.
Capodimonte ist ein Dorf am Ufer des Sees von Bolsena in der Region Latium. Das Dorf liegt direkt am Wasser und bietet Blicke auf den vulkanischen See. Die Häuser gruppieren sich um den Seeufer herum, und das Leben der Bewohner ist eng mit dem See verbunden. Der Ort passt in das größere Bild der Latium-Region, die neben historischen Stätten in Rom auch natürliche Landschaften und ländliche Dörfer mit bewährtem Charakter zeigt.
Die Villa Gregoriana in Tivoli ist eine Villa mit Wasserfällen und Schluchten, die natürliche Ausblicke bietet. Sie fügt sich in die Geschichte der Region Latium ein, wo antike Villen wie diese zu den bedeutenden Zielen gehören, die man besuchen kann, um die Kunst und die Landschaften des Latiums zu verstehen.
Trastevere ist ein Stadtteil auf der westlichen Seite des Tiber, bekannt für seine engen Gassen und das Leben seiner Bewohner. Hier finden Sie kleine Restaurants, wo Menschen zusammenkommen, um zu essen und Geschichten auszutauschen. Die Straßen sind alt und gewunden, die Häuser haben gelbe und orange Fassaden. Am Abend beleben sich die Plätze, und man sieht Familien spazieren gehen. Dieser Ort zeigt das alltägliche Rom, nicht das Rom der großen Monumente.
Das Nationale Archäologische Museum von Cerveteri zeigt die reiche Geschichte der etruskischen Zivilisation. Die Sammlung umfasst Kunsthandwerk, Keramik und Gegenstände aus dem täglichen Leben der Etrusker, die vor Tausenden von Jahren in dieser Region lebten. Das Museum hilft Besuchern, die Kultur und die Bräuche dieses antiken Volkes zu verstehen, das Rom vorausging. Die nahegelegene etruskische Nekropole, die zum UNESCO-Welterbe gehört, zeigt Gräber, die in den Felsen gehauen wurden und wie Häuser aussehen.
Die Nekropolen von Tarquinia zeigen die Grabkunst der Etrusker mit bemalten Kammergräbern aus der Antike. Diese Gräber erzählen durch ihre Wandmalereien von Alltag, Festen und Jenseitsglauben eines Volkes, das lange vor Rom diese Gegend prägte. Die Nekropolen gehören zu den wichtigsten archäologischen Stätten, um die etruskische Zivilisation zu verstehen, die in der Geschichte des Latiums eine grundlegende Rolle spielte.
Die Terme dei Papi bei Viterbo sind eine Thermenanlage mit natürlich heißem Wasser, die sich in der hügeligen Landschaft des Latiums befindet. Diese Badeanstalt nutzt Quellen, die seit langem für ihre wärmenden Eigenschaften bekannt sind. Besucher können hier in verschiedenen Becken baden, während sie die Umgebung der Gegend genießen. Die Anlage bietet einen Ort, an dem man sich entspannen und die natürlichen Ressourcen der Region erleben kann.
Castel Gandolfo liegt in den Castelli Romani und ist der Ort der Sommerresidenz des Papstes. Das Dorf selbst hat ein ruhiges Aussehen mit typischen lokalen Häusern und engen Gassen. Die päpstliche Villa dominiert die Landschaft und macht diesen Ort zu einem wichtigen religiösen Zentrum. Von hier aus kann man auf den Albaner See blicken, der das Tal prägt. Der Ort verbindet Geschichte mit der Gegenwart und zeigt, wie dieser Ort seit Jahrhunderten ein Zufluchtsort für die Kirche ist.
Der Bolsena-See ist ein großer Vulkansee in der Provinz Viterbo. Seine Ufer bieten Strände und kleine Dörfer, wo Besucher schwimmen und entspannen können. Das Wasser ist klar und die Umgebung ruhig. Der See entstand vor Tausenden von Jahren durch vulkanische Aktivität. Rund um den See gibt es Wege zum Wandern und Orte, um die Natur zu genießen. Die Dörfer am Ufer haben eine alte Geschichte und zeigen das tägliche Leben in dieser Gegend.
Monte Circeo ist ein Küstenberg in der Nähe von Circeo, wo wanderer schmale Pfade zwischen Felswänden und Mittelmeervegetation entlangführen. Die Routen bieten Aussichten auf das Meer und die Küste, während die steilen Hänge lokale Flora und schöne Perspektiven zeigen. Dieser Berg ist Teil des Nationalparks und wird von Wanderern geschätzt, die die Natur der Lazio-Region erkunden möchten.
Das Pantheon in Rom ist ein Tempel aus dem 2. Jahrhundert, der später in eine Kirche umgewandelt wurde. Sein beeindruckendes Bauwerk fällt durch seine außergewöhnlichen Proportionen auf. Der runde Grundriss und die massive Kuppel mit der großen Öffnung an der Spitze sind charakteristisch für römische Architektur. Im Inneren wirkt der Raum durch das Licht, das durch die Kuppelöffnung fällt, besonders. Das Pantheon zeigt die technische Meisterschaft der Römer und ist einer der am besten erhaltenen Tempel aus dieser Zeit. Heute ist es ein Ort, den viele Besucher aufsuchen, um die Geschichte und die Handwerkskunst der Antike zu verstehen.
Die Villa Adriana war die Residenz des Kaisers Hadrian im 2. Jahrhundert. Diese Anlage in Tivoli zeigt, wie die römischen Kaiser lebten. Der Komplex erstreckt sich über Hügel und Täler mit Gebäuden, Gärten und Wasserspielen. Hadrian ließ die Villa mit Elementen aus Ägypten, Griechenland und dem Orient gestalten. Besucher gehen durch Ruinen und sehen noch die Grundmauern von Palästen, Tempeln und Bädern. Das UNESCO-Weltkulturerbe erinnert an die Macht und den Reichtum der römischen Herrschaft und an Hadrians Liebe zu Architektur und Kunst.
Civita di Bagnoregio ist ein kleines Dorf aus hellem Stein, das auf einem Hochplateau thront und langsam verschwindet. Das Dorf wird von Erosion bedroht, da die Schlucht um es herum immer tiefer wird. Die wenigen Bewohner und Besucher erreichen Civita über einen schmalen Pfad, der wie eine Brücke in die Luft führt. Das Dorf zeigt, wie Natur und Mensch in einem ständigen Wandel leben. Civita ist Teil der vielfältigen Landschaften des Latiums, wo neben römischen Stätten und antiken Villen auch die Naturkräfte Geschichte schreiben.
Das Kolosseum ist ein antikes römisches Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, das unter der Flavier-Dynastie erbaut wurde. Dieses Bauwerk zeigt die Macht und Ingenieurskunst des Römischen Reiches. Mit seinen gewaltigen Steinmauern und den vielen Ebenen war es einst Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und öffentlichen Spielen. Heute steht das Kolosseum als eines der bekanntesten Überreste Roms und erzählt von der Geschichte einer der mächtigsten Zivilisationen der Antike.
Viterbo ist eine Stadt mit einem Mittelalter gespeichert und gut erhaltenen Zentrum. Die Altstadt zeigt enge Gassen, alte Plätze und Häuser aus vergangenen Epochen. Die Stadt war lange Zeit wichtig und beherbergte über Jahrhunderte Ereignisse von geschichtlicher Bedeutung. Bekannt ist Viterbo auch für seine thermalen Quellen, die Menschen seit langem hierher zieht. Diese Gewässer entspringen aus der Erde und werden von vielen besucht, die ihre heilsamen Eigenschaften nutzen wollen. In und um die Stadt finden sich Kirchen und Paläste, die von der Vergangenheit erzählen. Viterbo ermöglicht es, ein authentisches Stück mittelalterliches Italien kennenzulernen.
Die Gärten von Bomarzo sind ein Ensemble aus Skulpturen und Grotten, das im 16. Jahrhundert entstanden ist. Dieser Garten unterscheidet sich von anderen Anlagen der Renaissance durch seine ungewöhnlichen Figuren und Formen. Besucher finden hier Statuen von Tieren, mythologischen Wesen und fantastischen Gestalten, die zwischen Bäumen und Wegen verteilt sind. Die Grotten laden zum Erkunden ein und schaffen eine Atmosphäre der Überraschung. Der Garten zeigt, wie Kunstschaffende dieser Zeit ihre Phantasie in Stein umsetzten.
Das Dorf Bracciano besteht aus mehreren Vierteln, die sich um einen See herum erstrecken. Das Castello Orsini dominiert die Landschaft und blickt auf die Ufer hinab. Der Ort verkörpert die Geschichte einer Zeit, in der mächtige Familien ihre Schlösser errichteten, um das Land zu kontrollieren. Das Dorf selbst zeigt die Art, wie Menschen in früheren Jahrhunderten lebten, mit engen Gassen und alten Häusern. Heute ist Bracciano ein ruhiger Ort, an dem Besucher Geschichte und Natur erleben können.
Der Regionale Park Monti Simbruini liegt bei Subiaco und zeigt, wie die Natur im Latium aussieht. Der Park erstreckt sich über Berglandschaften mit Wäldern, in denen Buchen und Tannen wachsen. Kleine Dörfer sind in die Täler eingebettet. Das Gelände ist abwechslungsreich, mit Wanderpfaden, die durch die Berge führen. Der Park bietet einen Kontrast zur Geschichte Roms und zeigt das ländliche Gesicht der Region.
Das Kloster Santa Scolastica liegt in den Bergen östlich von Rom und zählt zu den ältesten Benediktinerklöstern der Welt. Seine Geschichte beginnt im 6. Jahrhundert, als der heilige Benedikt und seine Schwester Scolastica in dieser Gegend Gemeinschaften gründeten. Das Kloster zeigt drei verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Epochen: romanische Bögen, gotische Fenster und Bauten aus der Renaissance. Die Kreuzgänge bieten Raum zum Nachdenken, und in der Bibliothek befinden sich alte handschriftliche Bücher, die das Leben der Mönche über Jahrhunderte zeigen. Der Ort vermittelt den Eindruck eines Ortes, an dem sich Glaube und tägliche Arbeit miteinander verbunden haben.
Das Sacro Speco di San Benedetto ist ein Heiligtum in Subiaco, das in einer Grotte erbaut wurde und dem heiligen Benedikt gewidmet ist. Diese Stätte verbindet sich mit der mittelalterlichen Geschichte des Latiums und zeigt, wie Mönche in den Hügeln der Region ihre Gemeinschaften aufbauten. Das Kloster liegt in einer natürlichen Grotte und bewahrt die Spuren von Jahrhunderten des Glaubens und des Strebens nach Stille.
Das Naturschutzgebiet Monti della Duchessa liegt in den Bergen der Region Latium und beherbergt eine Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Die Berglandschaft prägt das Gebiet mit ihren Höhenlagen und natürlichen Lebensräumen. Dieses Schutzgebiet zeigt die Bedeutung der Natur in einer Region, die von Geschichte und Kunstschätzen geprägt ist.
Der Tempel des Jupiter Anxur in Terracina ist ein Heiligtum aus der Antike, das majestätisch über dem Meer thront. Die Überreste des römischen Tempels liegen auf einem Kalksteinfelsen oberhalb der Stadt und bieten einen Blick auf die Küste und das Tyrrenische Meer. Der Ort war für die Römer heilig und diente als Orientierungspunkt für Seefahrer. Heute können Besucher die Ruinen erkunden und verstehen, wie wichtig dieser Ort in der Antike war.
Der Lago del Turano bei Rieti ist ein Stausee inmitten von Berglandschaften. Der See entstand durch den Bau eines Dammes und wird von traditionellen Dörfern umgeben, die sich in die Hügel schmiegen. Das Wasser spiegelt die umliegenden Berge wider, und die Ufer laden zum Spaziergang ein. Dieser See ist Teil der natürlichen Vielfalt des Latiums, weit entfernt vom Trubel Roms. Besucher finden hier stille Momente und Ausblicke auf die Bergwelt.
Der Lago del Salto ist ein Stausee in der Region Rieti, der von Bergen umgeben ist. Das Wasser spiegelt die umliegenden Höhen wider und schafft eine ruhige Landschaft. Kleine Dörfer liegen in der Nähe des Sees. Der See ist Teil der natürlichen Vielfalt des Latiums und bietet einen Ort, um die Landschaft außerhalb Roms zu erkunden. Besucher können die Berge sehen und die ländliche Ruhe der Region erfahren.
Sperlonga ist ein weisses Dorf an der Küste der Provinz Latina, das sich an einem Felshang schmiegt. Die engen Gassen mit weissgetünchten Häusern führen hinab zum Meer, wo ein Strand und Fischrestaurants Besucher anlocken. Das Dorf bewahrt den Charakter eines ursprünglichen Küstenorts, wo das tägliche Leben eng mit dem Fischfang verbunden ist.
Die Abtei Fossanova ist ein gotisches Kloster aus dem 13. Jahrhundert in der Region Latium. Es liegt in Priverno und zeigt die Entwicklung der mittelalterlichen Architektur in Italien. Das Kloster entstand in einer Zeit, als die Gotik die Bauweise in Europa prägte. Die Abtei besticht durch ihre hohen Gewölbe, schlanken Säulen und Spitzbögen. Der Kreuzgang und die Kirche bewahren die Merkmale dieser Epoche. Der Ort erzählt von der religiösen Bedeutung, die Klöster in der mittelalterlichen Gesellschaft hatten. Besucher können die räumliche Aufteilung nachvollziehen, die für Benediktinerklöster typisch war. Fossanova gehört zu den bedeutenden gotischen Bauwerken in Süditalien.
Die Villa di Tiberio in Sperlonga ist das Anwesen des römischen Kaisers Tiberius, das heute nur noch in Ruinen erhalten ist. Die Überreste zeigen, wie die kaiserlchen Villen des Römischen Reiches gestaltet waren, und gehören zur Geschichte des Latiums, die in dieser Sammlung von antiken Stätten, Kunstwerken und Landschaften dargestellt wird. Die Ruinen liegen an der Küste zwischen Rom und dem Golf von Neapel.
Die Grotta di Sperlonga ist eine Meeresgrotte, die sich in der antiken Villa bei Sperlonga befindet. Hier wurden Skulpturen aus der Antike entdeckt, die von der Kunstfertigkeit und dem Wohlstand der römischen Bewohner berichten. Die Grotte war einst Teil einer luxuriösen Residenz, in der wohlhabende Römer ihre Freizeit verbrachten. Die Skulpturen erzählen Geschichten aus der klassischen Mythologie und zeigen die Verbindung zwischen Natur und menschlicher Gestaltung. Dieser Ort gewährt Einblick in das Leben der römischen Oberschicht und ihre Wertschätzung für Kunst und Handwerk.
Gaeta ist eine Hafenstadt an der Küste südlich von Rom. Die Altstadt zeigt mittelalterliche Architektur mit engen Gassen, alten Kirchen und Befestigungen, die vom Leben an diesem Ort über viele Jahrhunderte erzählen. An den Ufern gibt es sandige Strände und felsige Buchten. Diese Stadt gehört zur Region Latium und zeigt, wie das Mittelmeer und die Geschichte Menschen an diesem Ort zusammenbringen.
Das Heiligtum der SS Trinita ist ein Sanktuarium, das in einer Höhle in Gaeta gebaut wurde. Es liegt in Kampanien in Süditalien und verbindet die natürliche Schönheit dieser Küstenregion mit religiöser Verehrung. Der Ort zieht Pilger und Besucher an, die die Heilige Dreifaltigkeit verehren. Das Heiligtum passt zu den vielen religiösen Stätten der Region Latium und zeigt, wie Glaube in dieser Gegend mit der Natur verwoben ist.
Formia ist eine Hafenstadt an der Küste des Latiums mit einem lebendigen Hafen und Restaurants, die das Meeresleben prägen. Die Stadt liegt in der Provinz Latina und verbindet die antike Geschichte der Region mit dem modernen Küstenleben. Besucher finden hier einen authentischen Blick auf das alltägliche Leben an der italienischen Küste, wo Fischerei und Tourismus zusammentreffen. Der Hafen ist das Herzstück der Stadt und lädt zum Spazieren und Verweilen ein.
Terracina ist eine Küstenstadt in der Provinz Latina, die ihre antike römische Vergangenheit bewahrt hat. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein alter römischer Tempel, der auf einer Anhöhe über dem Meer thront und von weitem sichtbar ist. Die Stadt liegt an der tyrrhenischen Küste und bietet lange Strände, wo Besucher schwimmen und sich entspannen können. Die engen Gassen der Altstadt führen hinunter zum Hafen, wo Fischerboote und kleine Restaurants das tägliche Leben prägen. Terracina verbindet Geschichte und Natur auf natürliche Weise.
Die Abtei von Monte Cassino ist ein Benediktinerkloster, das hoch über dem Tal thront und als Gründungsort des Benediktinerordens gilt. Sie verkörpert einen wichtigen Teil der religiösen und kulturellen Geschichte Italiens und zeigt durch ihre Architektur und ihre Kunstwerke die Entwicklung der mittelalterlichen Klosterkultur. Das Kloster ist ein Zeugnis für die Rolle der Kirche in der europäischen Zivilisation und bietet Besuchern Einblick in das Leben der Mönche über Jahrhunderte hinweg.