Bezirk Braunau, Verwaltungsbezirk in Oberösterreich, Österreich
Der Braunau-Bezirk ist ein Verwaltungsgebiet mit 46 Gemeinden auf etwa 1.040 Quadratkilometern zwischen der Salzach und dem Inn im Norden Oberösterreichs. Das Gebiet umfasst Flachland mit einigen Erhebungen und beherbergt Industrie-, Landwirtschafts- und kleine Handwerksbereiche.
Das Gebiet gehörte ursprünglich zu Bayern und wechselte 1779 zur österreichischen Verwaltung als Teil des Innviertels. Der Bezirk erhielt seine heutige Form 1868 durch eine administrative Neuordnung.
Der Bezirk zeigt seine religiöse Geschichte durch mehrere gotische Kirchen, besonders die Stephanskirche in Braunau am Inn mit ihren markanten Steinmetzarbeiten. Diese Baudenkmäler prägen das Erscheinungsbild der Städte und sind zentrale Treffpunkte des lokalen Lebens.
Die Gegend ist mit dem Auto leicht erreichbar und liegt an wichtigen Verkehrswegen, die zur Inn-Region führen. Besucher finden kleinere Hotels und Pensionen, oft in den Marktflecken, und können die Umgebung mit lokalen Straßen erkunden.
Der Bezirk war Vorreiter bei der Installation von Stolpersteinen und gehört zu den ersten deutschsprachigen Regionen, die diese Gedenksteine anbrachte. Die 13 Steine erinnern an Opfer von Verfolgung und Deportation und sind heute in verschiedenen Gemeinden zu finden.
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