Autonome Region Kurdistan, Autonome Region im Nordirak
Die Autonome Region Kurdistan erstreckt sich über ein bergiges Gebiet im Norden des Irak zwischen Syrien, der Türkei und dem Iran, mit Erbil als Hauptstadt. Das Territorium umfasst mehrere größere Städte und viele kleinere Ortschaften, die durch Straßen über Hügel und Täler miteinander verbunden sind.
Die Region erlangte formale Autonomie im Jahr 1970 nach jahrelangen Konflikten mit der Zentralregierung. Nach 2003 erweiterte sie ihr Territorium und baute eigene Verwaltungsstrukturen auf, die bis heute weiterbestehen.
Die Region pflegt kurdische Traditionen, die sich in Musik, Festen und Alltagsgewohnheiten zeigen, wobei Kurdisch, Arabisch und Assyrisch auf den Straßen und Märkten zu hören sind. Besucher erleben eine Gesellschaft, in der verschiedene Gemeinschaften zusammenleben und ihre eigenen Bräuche pflegen, während Cafés und öffentliche Plätze als Treffpunkte dienen.
Internationale Flughäfen in Erbil und Sulaimaniya verbinden die Region mit Zielen weltweit, während Grenzübergänge zu den Nachbarländern für Reisende zugänglich sind. Straßen führen durch die bergige Landschaft, wobei Fahrten zwischen den Städten mehrere Stunden dauern können.
Die Region verwaltet ihre Ölressourcen selbständig und exportiert über eine eigene Pipeline in die Türkei. Diese wirtschaftliche Unabhängigkeit unterscheidet das Gebiet von anderen Teilen des Landes und prägt seine politische Rolle.
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