Spree, Flusssystem im Nordosten Deutschlands.
Die Spree ist ein Flusssystem im Nordosten Deutschlands, das sich über 403 Kilometer vom Lausitzer Gebirge bis zu seiner Mündung in die Havel bei Spandau erstreckt. Der Fluss fließt durch Wälder, Felder und mehrere Großstädte und durchquert dabei verschiedene Bundesländer von der tschechischen Grenze bis nach Berlin.
Die ersten Siedlungen entlang des Flusses entstanden in slawischer Zeit, als die Region durch kleine Dörfer und Handelsplätze geprägt wurde. Nach der Teilung Berlins verlief ein Teil der Grenze zwischen Ost und West entlang des Wasserlaufs und wurde Schauplatz mehrerer Fluchtversuche in den Westen.
Der Name stammt aus dem slawischen Wort für fließendes Wasser und spiegelt die frühe Besiedlung der Region wider. Heute säumen Cafés und Uferpromenaden die Flussabschnitte in den Städten, wo Menschen am Wasser spazieren und die Schiffe beobachten.
Das Kanalsystem verbindet den Fluss mit der Oder und macht ihn schiffbar für Frachtverkehr zwischen den wichtigsten Wasserstraßen der Region. Bei Hochwasser kann der Wasserstand stark schwanken, besonders im Frühjahr nach Schneeschmelze in den Bergen.
Im Spreewald teilt sich der Fluss in über 300 befahrbare Kanäle, die durch dichte Wälder fließen und ein natürliches Labyrinth aus Wasserstraßen bilden. Einheimische und Besucher nutzen flache Kähne, um Waren zu transportieren oder durch die stillen Waldkanäle zu gleiten.
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