Berliner Mauer, Sperranlage und Denkmal in Berlin, Deutschland.
Die Berliner Mauer war eine befestigte Grenzanlage aus Betonplatten, Wachtürmen und Stacheldraht, die West-Berlin vom östlichen Teil trennte. Heute sind nur noch zerstreute Abschnitte erhalten, die als zugängliche Denkmäler in der ganzen Stadt verteilt sind.
Die Konstruktion begann 1961, um die Auswanderung aus dem Osten zu stoppen, und teilte die Stadt fast drei Jahrzehnte lang. Am 9. November 1989 öffneten sich die Grenzübergänge nach friedlichen Protesten, und das Bauwerk wurde in den folgenden Monaten abgebaut.
Nach seinem Fall wurde das Bauwerk zur Leinwand für Künstler aus der ganzen Welt, die Botschaften über Freiheit an den erhaltenen Abschnitten hinterließen. Diese bemalten Teile sind heute Teil des Stadtbildes, wo Einwohner regelmäßig vorbeigehen oder kurz anhalten.
Mehrere erhaltene Abschnitte sind über die ganze Stadt verteilt und bleiben frei zugänglich, viele mit Informationstafeln vor Ort. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lassen sich die verschiedenen Standorte am besten erkunden, da viele in der Nähe von U-Bahn-Stationen liegen.
An einigen Stellen verlief die Grenze so dicht an Gebäuden vorbei, dass Fenster zugemauert wurden, um Fluchtversuche zu verhindern. Ein Wohnhaus in der Bernauer Straße wurde selbst Teil der Grenzanlage, und Bewohner versuchten manchmal, aus oberen Stockwerken zu springen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.